Lösungen

Quality und Security-Center für SAP CTMS

U:R4-TIA verhindert Fehler und Inkosistenzen beim Transport von Workbench-Objekten in den SAP Systemlandschaften (D-Q-P). U:R4-TIA prüft mit ca. 40 systemischen Prüfungen systemübergreifend und in einem Releasekontext, ob sich Objekte eines Transporttauftrages im Zielsystem problemlos und korrekt ausführen lassen. Oder anders ausgedrückt: Transportaufträge, die mit U:R4-TIA geprüft wurden, werden sich im Zielsystem exakt so verhalten wie diese im Quellsystem getestet wurden.

Die Einführung von Standardsoftware ist für diesen Bereich zwingende Voraussetzung für ein zuverlässiges Change-Management in der SAP® Basis.

Funktionen

Unsere Lösung U:R4-TIA – Transport Impact Analyse –  ist eine Ergänzung zum Change Management wie z.B. Solution Manager® und ChaRM®, oder externen Lösungen. Es ist sowohl in TMS®, CTS®, CTS+®,  ChaRM®, als auch in die SAP®-Standard-Transaktionen integrierbar und prüft die Objekte in Transportaufträgen und deren Verwendung, daraufhin, was sie im Zielsystem „anrichten werden“, bzw. ob sie im Zielsystem überhaupt fehlerfrei generiert und aktiviert und ausgeführt werden können. Folgende Impacts werden ermittelt:

  • Verwendungs-Impacts
  • Element-Impacts
  • Impacts durch Überholer
  • Impacts durch Überschreiber
  • Impacts aufgrund kritischer Objekte
  • Impacts aufgrund gefährlicher Objekte
  • Impacts aufgrund von transportierten Objekten aus kritischen Prozessen

 

TIA kann sogar Element- und Verwendungs-Impacts beheben, also solche Impact-Situationen selbständig lösen. Befinden sich nämlich alle Objekte, welche die Verwendungs- und Element-Impacts verursachen in anderen Transportaufträgen, schlägt TIA diese Aufträge zum gemeinsamen Transport vor. So verhindert TIA sogar Verwendungs- und Element-Impacts.

Es werden also detaillierte und Systemübergreifende Analysen und zusätzlich Prüfungen in einem Versionskontext durchgeführt, bevor diese Objekte tatsächlich transportiert werden.

U:R4TIA-Automation integriert die U:R4TIA®-Prüfungen in die entsprechenden SAP®-Transaktionen und passt die entsprechende Verarbeitung den U:R4-TIA®-Prüfergebnissen an. Zusätzlich werden den Benutzern Berechtigungen zugeordnet, die es erlauben Not-Freigaben (Freigeben trotz erkannter Fehler) durchzuführen.

Die Standard-Transaktions-Verarbeitung wird abhängig von den TIA®-Prüfergebnissen ausgeführt.

Alle Prüfergebnisse werden im SAP®-System gespeichert und können jederzeit wieder angesehen werden (Revisionssicherheit).

 

Vorteile und Nutzen

Die Laufzeit für die Entwicklung von SAP® Projekte ist lang, oft über mehrere Wochen. Es entstehen Objekte mit unterschiedlichen Versionen. Gegenseitige Verwendungen und Schnittstellen können sich in den Systemen zwischen dem Test und dem Transportzeitpunkt ändern,… Und jetzt soll transportiert werden… wer kann jetzt noch garantieren, dass nach dem Import im Zielsystem alle Objekte fehlerfrei generiert und aktiviert werden? Die iterativen Abstimmprozesse zwischen SAP® Entwicklung und SAP® Basis werden extrem verkürzt, da nahezu keine Fehler auftreten, d.h. Kostensenkung um bis zu 90% und Qualitätssteigerung auf bis zu 99,9%. Das ist ein echter und messbarer Beitrag zu DevOps und Agilität.

 Die Alleinstellungsmerkmale:

U:R4-TIA® führt die Prüfungen systemübergreifend durch. Nur so kann beispielsweise festgestellt werden, ob die von den transportierten Objekten (z.B. Transport eines Funktionsbausteins) verwendeten Objekte (z.B. Tabelle in den Importing  Parameternwelche nicht mit transportiert wird) im Zielsystem zu Problemen führen.

Ebenso kann geprüft werden, ob die transportierten Objekte im Zielsystem verwendet werden und ob die Verwender im Zielsystem damit Probleme haben.

Das gilt natürlich auch für den Transport von Löschungen.

Die Option TIA_REL® führt die Prüfungen nicht nur systemübergreifend durch, sondern auch in dem zugehörigen Versionskontext.

Nach unserern Recherchen ist U:R4-TIA® derzeit die einzige Lösung, die Prüfungen und Analysen auf Versionsebene auch für bereits freigegeben Transportaufträge durchführen kann. 

Enterprise Development Optimization

SAP Development Kit

Die SAP Landschaften der Kunden unterliegen der ständigen Veränderung. Markt-erfordernisse, Kundenwünsche, Organisationsänderungen, Mergers & Akquisitions, sowie die ständige technische Weiterentwicklung der SAP AG erfordern bei der IT Abteilung Releasewechsel, Updates, Systembereinigungen. Der Entwicklungs- und Betriebsaufwand dafür ist in der IT Abteilung enorm. Die Verzahnung und Automation der einzelnem Aufgabenstellung ist im Sinne innovativer DevOps Methoden unerlässlich. Unsere Zusatzlösungen habne wir für Ihre Aufgabenstellung unter Enterprise Development Optimization zusammengefasst. Die Beschreibung der einzelnen Lösungen finden Sie nachstehend.

Vorbereitung von Migrationen

Sie planen ein Releasewechsel oder eine S/4HANA Migration und wollen Ihre Programme und Anpassungen zuvor harmonisieren und reduzieren?

Unsere Lösungen U:R4-LS® Listener und U:R4-CU® Clean up analysieren kundeneigenen Z-Y Namensräume auf die Verwendung der Programme und erzeugt eine  sog. Positivliste der noch benutzten Programme. Im Folgenden wird eine Negativliste der nicht mehr benutzten Programme erzeugt. Mit diesen wertvollen Informationen wird es möglich schnell und sicher den Programmbestand und anschließend die abhängigen Metadaten zu bereinigen. Es werden nur die tatsächlich benötigten, aktiven Programme migriert.

Die Zeitersparnis und die Kostensenkung, sowie die signifikante Vereinfachung der Projektarbeit ist enorm!

Refactoring und Synchronisation

Refactoring

Sie möchten Ihre Entwicklungen neu strukturieren, bzw. umorganisieren, indem Sie Namensräume einführen oder die Objekte der Entwicklungen anderen Namensräumen zuordnen? Auch hier können wir Sie mit einem unserer Tools unterstützen:

U:R4-REF – Kopiert beliebige (Teil) Mengen Ihrer Kundenobjekte in den neuen Namensraum und passt alle Aufrufe im Coding und Dictionary automatisch an.Das Ziel dieses Tools besteht darin den von Ihnen vorgegeben Teil Ihrer kundeneigenen Workbench-Objekte in einen anderen Namensraum zu überführen. Dazu werden:

  • die selektierten Workbench-Objekte unter einem neuen, vorgegebenen Namen kopiert
  • die ‚alten‘ Verwendungs- bzw. Aufrufstellen in den neuen, kopierten Objekten ermittelt und danach in die neuen Namen umbenannt.

Dies geschieht alles vollautomatisch mit vordefinierbare Regeln für Sonderbehandlungen. Die komplette Verarbeitung wird Schritt für Schritt dokumentiert und ist damit revisionssicher im System verfügbar.

Synchronisation

Sie betreiben komplexe SAP Landschaften und möchten Wartungssysteme und Entwicklungssysteme synchron halten, dann benutzen Sie unser U:R4-Synch. Aufbauend auf den bewährten, sicheren und schnellen Verarbeitungsalgorithmen des U:R4-TIA-Tools wird nicht nur erkannt, ob gleiche Objekte aus beiden Systemlinien angefasst wurden, sondern auch ob und wie sie verwendet wurden, aber auch deren Verwendungen. Erst damit wird die Synchronisation zweier Systemlinien komplett und sicher.

Die Zeitersparnis und der hohe Automatisierungsgrad, sowie die signifikant gesteigerte Betriebssicherheit bringen einen enormen Wertbeitrag zu Ihrer IT Landschaft.

Modification Trace

Sie benötigen einen Überblick welche Modifikationen und Erweiterungen während des Ablaufs bestimmter Prozesse tatsächlich durchlaufen werden? Dazu können Sie die SAP® Standardtransaktionen SE30 bzw. SAT verwenden und erhalten eine ungeheure Flut an Informationen zu verwendeten bzw, durchlaufenen Objekten, Hitlisten und Hierarchien. Zielführender wären jedoch konzentrierte Informationen über Objekte die Sie wirklich betreffen und zu den Einträgen die wirklich Ihre Modifikationen und Erweiterungen betreffen.

Unsere Lösung U:R4-MT ® Modification Trace unterstützt Sie bei der Ermittlung aller dynamisch aufgerufenen Objekten in Modifikationen, Erweiterungen, BAdis, EXITS, Business AddIns, Enhancements, BTEs, usw. während der Ausführung von beliebigen SAP Transaktionen in Ihren SAP Systemen.

Die Verarbeitungsmodi und flexiblen Einsatzmöglichkeiten ermöglichen eine revisionssichere Dokumentation der Vorgänge und eine optimale Testunterstützung. Ihre Zeitersparnis und der schnelle Informationsgewinn sind enorm!

Geschäftsprozesse analysieren

Sie haben die Aufgabenstellung im Changemanagement ganze Geschäftsprozesse z.B. im Einkauf oder Dispositition aufgrund von Enhancement Packages und Releasewechseln,… zu anlysieren. Dabei wollen Sie nur die betroffenen Workbench Objekte testen.

Unsere Lösung U:R4-TIA-PA® Prozessanalyse unterstützt Sie bei der dynamischen Prozessanalyse. Zu (SAP-)Transaktionen und (SAP-)Programmen, welche in ihrer Gesamtheit einen Prozess abbilden können, werden alle verwendeten Workbench-(WB)-Objekte ermittelt und in WB-Stücklisten gesammelt. Unsere Lösung U:R4-TIA-PA® prüft nun, ob Objekte aus den Transporten in den Prozess-Stücklisten vorhanden sind. Falls ja, werden diese Objekte ausgewiesen und entsprechend gekennzeichnet, so dass anschließend erkennbar ist, dass Prozesse nach dem Import getestet werden müssen, da ihre WB-Objekte geändert wurden.

Nutzen:  Zeitersparnis und Fehlereduzierung bei Prozessen/Transaktionen, bei denen keine WB-Objekte ausgetauscht werden, ändert sich nichts am Ablauf, – sie müssen daher auch nicht getestet werden. Dynamisch ermittelte WB-Objekte werden ebenfalls analysiert.